Sängerin - Ja oder Nein? - 3 Fragen, die ihr Euch vorher stellen solltet

Es ist soweit!!

 

Der Heiratsantrag ist Geschichte und ihr dürft Euch endlich kopfüber in die Planung Eures Traumtages stürzen. Whoohoo!!

Da Vorfreude bekanntlich ja die Schönste ist, gehört natürlich die gesamte Vorbereitungszeit mit dazu.

Ihr habt auch schon fast alles durchgeplant. Dank Pinterest und diverser Hochzeitsmessen, ist es heutzutage ein Klacks passende Inspirationen und Ideen zu finden.

Die Entscheidung ob kirchliche oder freie Trauung ist gefallen. Eure Dekoration, die Location, der DJ und der Fotograf stehen ebenfalls bereits fest.


Nun stellt ihr Euch die Frage, ob ihr im Rahmen Eurer Trauung auch eine Sängerin dazu buchen solltet.

 

Keine Sorge, dieser Artikel zielt nicht darauf ab, Euch von mir als einzig wahre Sängerin zu überzeugen. Es gibt sehr viele großartige Kolleginnen und natürlich auch Kollegen. Ich möchte Euch einfach im Vorfeld an die Hand nehmen und einige Tipps geben. Was ist generell zu beachten und welche 3 Fragen solltet ihr Euch vorweg stellen?

 

(Der einfachheitshalber werde ich nachfolgend nur noch von „Sängerinnen“ sprechen. Bitte nicht hauen, liebe Jungs, ihr seid auch super <3)

Frage Nummer 1

"Passt eine Sängerin in unser Budget?"

Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte diese Frage logischerweise als allererstes geklärt sein. Denn so eine Sängerin möchte schließlich auch bezahlt werden.

 

Reden wir also über Zahlen...

 

Die Gage für einen Auftritt hängt von sehr vielen Faktoren ab und wird bei jedem Auftrag individuell kalkuliert. Möchtet ihr eine Sängerin für die kirchliche, freie oder standesamtliche Trauung? Soll vielleicht nur die Zeremonie untermalt werden oder möchtet ihr, dass Eure Sängerin die Trauung und den anschließenden Sektempfang begleitet?

 

Ihr seht, diese Frage lässt sich einfach nicht pauschal beantworten.

Damit ihr trotzdem eine grobe Vorstellung bekommt, lässt sich folgendes sagen:

 

In der Regel liegen die Preise für eine professionelle Sängerin zwischen 300€ und 800€ zzgl. An- und Abreise. Je nach Wunsch und Auftrag, können die Preise aber auch höher ausfallen.

Frage Nummer 2

"Passt eine Sängerin in unseren zeitlichen Ablauf oder könnte sie diesen sogar unterstützen?"

Ok, das sind eigentlich sogar gleich zwei Fragen, die es unterschiedlich zu beantworten gilt.

 

Der Ablauf ist durchgeplant: Zum Einzug spielt der Pianist, es wird eine Sandzeremonie geben, die Gemeinde singt vier Songs, der Trauzeuge hält eine Rede, die Tochter der besten Freundin spielt noch ein Stück auf der Querflöte und Opa möchte, der guten alten Zeiten willen, seine Gitarre noch einmal zum Einsatz bringen…ihr ahnt schon worauf ich hinaus möchte.

 

Natürlich habe ich das Ganze jetzt völlig überspitzt dargestellt, allerdings möchte ich damit im Grunde genommen nur sagen, dass es durchaus Trauabläufe geben kann, in denen eine Sängerin auch einfach zu viel des Guten wäre.

 

Anders herum kann der Einsatz einer Sängerin durchaus vorteilhaft sein. Warum sollten bestimmte Rituale, wie etwa eine Sandzeremonie, nicht live-musikalisch begleitet oder die Trauung mit Euren Lieblingssongs bestückt werden?


Eine Sängerin kann emotionale Momente während der Trauung mit Live-Gesang ganz wunderbar unterstreichen.

 

Zusätzlich können lange Wartezeiten perfekt überbrückt oder beim Sektempfang für die passende Hintergrundmusik gesorgt werden, während Ihr Zwei ganz in Ruhe zu Euer Shooting erledigt.

Frage Nummer 3

Sind alle offenen Fragen geklärt?

Stehen Uhrzeit, Datum und Ort der Trauung fest? Natürlich könnt ihr auch vorher jederzeit eine unverbindliche Anfrage stellen, allerdings sollten diese drei Punkte schon feststehen. Es wird sonst schwierig ein zufriedenstellendes Angebot zu erstellen (Ohne ein „Das käme allerdings noch dazu, wenn Du das und das so buchst oder die Trauung doch wo anders stattfindet.“ – Ihr versteht hoffentlich was ich meine).

 

Bei kirchlichen Trauungen kommt hinzu: der/die leitende Pfarrer/in sollte einem Auftritt, inkl. der benötigten Technik, zugestimmt haben. Auch Euren (groben) Songwünschen sollte zugestimmt worden sein, das heißt, der/die Pfarrer/in sollte wissen, dass es sich zumeist um moderne/ klassische Popmusik handeln wird.

 

>>> kleine Sonderanmerkung hierzu <<<

Falls ihr gerade denkt: „Aber es ist doch unsere Trauung, ich kann sie doch gestalten wie ich möchte“...
Die Kirche ist und bleibt der Gastgeber Eurer Trauung und ich habe es schon oft genug anders erlebt, um Euch dies als wertvollen Tipp mit an die Hand zu geben. Glaubt mir, ihr vermeidet so kurzfristige Diskussionen und Enttäuschungen.

Fazit

Ob Sängerin „Ja oder Nein“ sollte immer gut überlegt sein. Es sollte nie einfach eine Routinehandlung sein, nur weil „jeder halt eine Sängerin hat“ und das eben "dazu gehört". Sprecht miteinander und wägt gut ab. Klärt offene Fragen und überlegt ob eine Sängerin in Euren Ablauf passt oder diesen sogar positiv unterstützen kann.

Meine Lieben, wie ist Eure Meinung? Habt ihr Euch diese Fragen auch schon gestellt oder sind sogar noch Weitere aufgetaucht? Lasst es mich unbedingt wissen...

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